VERZOEK OM INFORMATIE
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Ausnahmegenehmigung

Die Ausnahmegenehmigung ist ein Dokument, in dem ausgewiesen wird, dass für das betreffende Produkt keine Ausfertigung des obligatorischen Zertifikats oder der Konformitätserklärung erforderlich ist.

Die Ausnahmegenehmigungen kann man theoretisch in folgende Arten einteilen: Ausnahmegenehmigung für den Handel und erklärende Ausnahmegenehmigung für die Zollabfertigung.

Der Ausnahmegenehmigung für den Handel wird in dem Fall erstellt, wenn die Produkte weder in der „einheitlichen Liste von Produkten, die der obligatorischen Zertifizierung unterliegen“, noch in der „einheitlichen Liste von Produkten, deren Konformitätsbestätigung in Form der Annahme der Konformitätserklärung realisiert wird“ enthalten sind. Der Produzent ist berechtigt, diese Ausnahmegenehmigung seinen Kunden und den kontrollierenden Organen als offizielle Bestätigung dafür vorzulegen, dass die betreffenden Produkte keiner obligatorischen Zertifizierung bzw. Erklärung unterliegen. Der Ausnahmegenehmigung für den Handel ist bei der Zollkontrolle nicht gültig.

Nicht selten entstehen Streitfälle, die die Forderungen der Zollbehörden über die Vorlage von Zertifikaten oder Erklärungen betreffen, da die Klassifizierung des eingeführten Produktes gemäß der Zolltarifnummer nicht immer genau durchgeführt wird, und die Zollbehörden bei der Zollabfertigung von Ladegut darauf bestehen, dass das Zertifikat vorgelegt wird. Wenn man die Ware gemäß der Nomenklatur unter Berücksichtigung der Gesamtrussischen Erzeugnisschlüsselnummer (Gesamtrussisches Verzeichnis zur Klassifikation der Erzeugnisse) prüft, kann sich herausstellen, dass das betreffende Produkt der Bestätigung durch Qualitätsnachweis nicht unterliegt. Bei solchen Streitfällen werden Ausnahmegenehmigungen ausgestellt.

Außer den oben angegebenen Ausnahmegenehmigungen kommen Dokumente der Brandsicherheitszertifizierung zur Anwendung, (auch bezeichnet als „Brandschutz-Ausnahmegenehmigungen“ oder „Brandschutz-Briefe“).